Damit ein Unternehmen offene Forderungen an einen Factor verkaufen kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

die in Rechnung gestellte Dienstleistung oder Warenlieferung muss vollständig erbracht sein

der Käufer darf keine Mängel beanstanden oder Nachbesserung verlangen

  • die Forderung darf nicht abgetreten oder mit Rechten Dritter, wie eine Pfändung, belastet sein

Der Factor kontrolliert die eingereichten Rechnungen, bevor er entscheidet, ob er die Forderung ankauft. Außerdem wird die Bonität der Debitoren überprüft. Neben den Anforderungen an die offenen Rechnungen und die Debitoren müssen auch die Kreditoren einige Voraussetzungen erfüllen, um einen Factoringvertrag abschließen zu können.

Für diese Unternehmen eignet sich Factoring

Wenn Ihr Unternehmen die folgenden Kriterien erfüllt, stellt Factoring eine günstige Möglichkeit zur unbürokratischen und günstigen Steigerung der Liquidität dar: 

  • Jahresumsatz ab circa 0,10 Millionen Euro
  • feste Anzahl gewerblicher Abnehmer 
  • Rechnungen mit Zahlungsziel zwischen 30 und 90 Tagen 
  • Rechnungsbetrag mindestens 250,00 Euro 
  • Handel mit standardisierten Waren oder einredefreien Dienstleistungen


In einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit CF Commercial Factoring erfahren Sie, ob sich Ihr Unternehmen für den Ankauf offener Forderungen eignet. Für bestimmte Branchen oder bei sehr individuellen Produkten kann es vorkommen, dass der Factor die Geschäftsbeziehung ablehnt.

Ausschlusskriterien für Factoring

Wenn Ihre Firma Produkte nach individuellen Kundenwünschen anfertigt, ist ein Forderungsverkauf in der Regel nicht möglich. Auch bei sehr geringen Rechnungsbeträgen oder Zahlungszielen von mehr als 100 Tagen lehnen die meisten Factoringunternehmen den Ankauf ab. Bei Ihren Kunden sollte es sich nicht um Privatpersonen handeln, in Einzelfällen sind allerdings Ausnahmen möglich und die verkauften Produkte dürfen keine hohe Reklamationsrate aufweisen.