Factoring Informationen, Finanzierung

Oft geht ein Unternehmen für seine Kunden in Vorleistung und erhält die Bezahlung für seine Leistung erst später. Wegen dem bestehenden Konkurrenzdruck können es sich kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht leisten, ihre Kunden zuerst zu Kasse zu bitten. Hat man als Unternehmer den Zuschlag erhalten, müssen zuerst Bestandteile oder Rohstoffe angeschafft werden, um das gewünschte Produkt herzustellen. Gleichzeitig fordern Lieferanten ihre Bezahlung, möglichst schnell. Doch bis zur Begleichung der eigenen Rechnung durch den Kunden vergeht Zeit. Dies ist in den Büchern in Form von Finanzierungsbedarf ersichtlich: Das Unternehmen braucht Liquidität!

 

Forderungsverkauf für Liquidität

Ist nicht genug Geld verfügbar, sind möglicherweise neue Aufträge gefährdet. Bis die Hausbank sich in Bewegung setzt und einen Kredit bewilligt, hat sich der nächste Auftraggeber womöglich bereits umorientiert. Oft übersehen aber Unternehmen, dass sie eine effiziente Grundlage besitzen, um zu Liquidität zu kommen: die eigenen Forderungen gegenüber Kunden. Unternehmen können ihre Forderungen an einen Factor verkaufen, der nach dem Kauf bis zu 80 Prozent des Rechnungsbetrags sofort überweist und sich weiter um die Eintreibung der Forderung beim Kunden bemüht.

 

Voraussetzungen für neue Aufträge schaffen

Für den Forderungsverkäufer liegt der Vorteil auf der Hand: Keine langwierigen Bewilligungsprozeduren, keine Sicherheiten. Nach Prüfung der Bonität des Kunden und Festlegung eines Kreditlimits, können die offenen Forderungen verkauft werden. Falls erwünscht, wird der Forderungsverkäufer auch gegen das Ausfallrisiko abgesichert. Damit wird nicht nur Liquidität freigesetzt, sondern auch der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Damit sind die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, um neue Aufträge annehmen zu können

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